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Maya-Landwirtschaft und Maya-Agrarmethoden

Maya-Landwirtschaft und Maya-Agrarmethoden

Die alten Maya waren kluge und fleißige Bauern, die eine Vielzahl von Techniken verwendeten, um genug Nahrung für die große Bevölkerung in den Städten der Maya zu sammeln. Ihre Kultiviertheit kann mit anderen alten Reichen wie den Ägyptern verglichen werden. Mais war das Hauptnahrungsmittel. Mais wurde zusammen mit Bohnen und Kürbis angebaut, da jeder der drei die anderen unterstützt. Kürzlich entdeckten Archäologen auch, dass die Maya Maniok oder Maniok anbauen, eine Wurzel, die eine bedeutende Menge an Kohlenhydraten in der Nahrung liefert. Diese Entdeckung löst ein langjähriges Rätsel, wie die Maya genug nahrhaftes Futter produzieren könnten, um alle zu ernähren, unter Berücksichtigung des Landes, in dem sie lebten und ohne Metallwerkzeuge oder Zugtiere arbeiteten. Um mit Regenwald, sumpfigen Gebieten und bergigen Hängen fertig zu werden, mussten die Maya eine Vielzahl von Maya-Anbaumethoden entwickeln.

Maya-Landwirtschaft: Verlagerung der Landwirtschaft

Archäologen gingen jahrzehntelang davon aus, dass die Maya eine Brandrodungs-Landwirtschaft betreiben, bei der zuerst Bäume und andere Pflanzen gefällt und dann die gesamte zu bepflanzende Fläche verbrannt wird. Die Maya würden dann in die reiche Asche pflanzen, die resultierte. Nach zwei oder drei Jahren waren jedoch der Boden und die Asche aufgebraucht und müssen fünf bis 15 Jahre brachliegen. Die Maya würden dann in ein neues Gebiet ziehen und den Vorgang wiederholen. Einige Archäologen stellten fest, dass die Brandrodungstechnik allein die große Bevölkerung der klassischen Epoche nicht hätte ernähren können. Diese Experten begannen, nach anderen Methoden zu suchen, die die Maya möglicherweise angewandt hatten, sowie nach neuen Methoden für die schwimmende Landwirtschaft.

Maya-Landwirtschaft: Hochbeet-Landwirtschaft

Luftaufnahmen liefern Hinweise auf Hochbeete entlang von Kanälen. Wie die Azteken bewirtschafteten auch die Maya Felder, die von den Bajos oder niedrigen sumpfigen Gebieten hochgezogen wurden. Sie schufen diese fruchtbaren landwirtschaftlichen Flächen, indem sie den Schlamm von unten ausgruben und auf Matten aus gewebtem Schilf zwei Fuß über dem Wasserspiegel platzierten. In den Kanälen zwischen den Betten befanden sich Fische, Schildkröten und anderes Wasserleben. Seerosen wuchsen im Wasser und verhinderten das Austrocknen des Wassers. Die Haltung von Hochbeeten war recht arbeitsintensiv, aber sehr produktiv. Jedes Feld lieferte zwei oder drei Ernten pro Jahr.

Maya-Landwirtschaft: Terrassen-Landwirtschaft

In bergigen Gebieten bauten die Maya Terrassen an den steilen Hängen. Kleine Felder werden in einen Hang geschnitten und mit einer Stützmauer gehalten. Diese schaffen eine Reihe von Schritten, die den Wasserabfluss und die Erosion verringern und mit Mais oder anderen Pflanzen bepflanzt werden können. Diese Terrassen nutzen das gebirgige oder hügelige Land am produktivsten. Auch hier nutzten die Maya Kanäle, um die Ernte zu bewässern.

Maya-Landwirtschaft: Verschiedene andere Methoden

Neben den drei oben beschriebenen landwirtschaftlichen Methoden verwendeten die Maya auch Waldgärtnerei und pflanzten Bäume, die ihnen als Nahrung oder Brennholz wirtschaftlichen Nutzen brachten. Zum Beispiel wurden Kakao- und Gummibäume zum Wachsen angeregt. Die Maya ernteten auch wilde Knollen, Wurzeln und Beeren, die sie essen konnten.

Schau das Video: Maya Lukoff. Vom Pflug zu No-till im Gewächshaus. Symposium "Aufbauende Landwirtschaft" 2019 (Oktober 2020).